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Teilhabe vom Wohnzimmer aus

Work­shop zur Videotelefonie für UK-Nutzer*innen

Im Rah­men des Projektstudiums führte die Projektgruppe „Kom­mu­ni­ka­ti­on im Netz“ um Ina Steinhaus eine Wei­ter­bil­dung zum The­ma Videotelefonie durch. Der Work­shop richtete sich an un­ter­stützt kommunizierende (junge) Erwachsene, die sich über komplexe Kommunikationshilfen verständigen.
Dieses Weiterbildungs-Projekt wurde in Ko­ope­ra­ti­on mit der Ge­sell­schaft für Unterstützte Kom­mu­ni­ka­ti­on e. V., dem Büro für Unterstützte Kom­mu­ni­ka­ti­on Dort­mund, der Projektgruppe und ins­ge­samt fünf TeilnehmerInnen realisiert (siehe Gruppenfoto). Die beiden un­ter­stützt kommunizierenden Referent*innen Gabi Rennert und Mayal Petersen bereicherten den ganztägigen Work­shop mit ihrem exklusiven Expertenwissen als UK-ReferentInnen der Ge­sell­schaft für UK. Dabei wurde Frau Rennert für ihren Vor­trag per Skype zugeschaltet.

Digitale Inklusion und Teilhabe gelten spätestens seit der Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen als wichtige gesellschaftliche Ziele. Einen Teil dazu trägt das Projekt „Kom­mu­ni­ka­ti­on im Netz – Wei­ter­bil­dung von und für Men­schen mit komplexem Unterstützungsbedarf“ bei. Aus aktuellen Studien wurde schnell ersichtlich, dass gerade der Personenkreis, welcher mit komplexen Sprachausgabegeräten kommuniziert, das Internet bisher kaum zur Kom­mu­ni­ka­ti­on nutzt. Unterstützt Kommunizierende sollen näher an Kom­mu­ni­ka­ti­on im Netz herangeführt wer­den, sodass auch sie die Chancen des neuen ge­sell­schaft­li­chen Aktionsortes wahrnehmen und entdecken kön­nen

Dafür ist es wich­tig, zuvor bei realen Treffen Gelegenheiten zu bieten für einen persönlichen Aus­tausch und den Abbau vieler individueller (technischer) Barrieren.

Das Kon­zept dieser Pilot-Ver­an­stal­tung könnte zu­künf­tig auch an anderen Orten bundesweit für erwachsene Nutzer*innen  an­ge­bo­ten wer­den. Außerdem bietet die Ge­sell­schaft für UK e.V. in Kürze Chatgruppen für in­te­res­sier­te UK-Nutzer*innen an.
 

Laufzeit

2018 - 2019
 

Weiterführende Links

Zur Projekt-Nachricht der Ge­sell­schaft für UK

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.