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Dissertationsprojekt von Anne Haage

Teilhabe an der mediatisierten Ge­sell­schaft - Informationsrepertoire von Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gungen


Hintergrund

Gesellschaftliche Teilhabe ist ohne Me­di­en kaum denkbar. Digitale Me­di­en kön­nen gerade für Men­schen mit Be­hin­de­run­gen die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten erweitern. Sie haben zumindest das tech­ni­sche Potential, In­for­ma­ti­onen so anzubieten, wie es den Bedürfnissen und Vorlieben der Men­schen entspricht. Das Internet und soziale Me­di­en ermöglichen es, vielfältige In­for­ma­ti­ons­quel­len zu erschließen und Netzwerke aufzubauen, um in­di­vi­du­elle Informations- und Kommunikationsbedürfnisse zu befriedigen.

Ob und wie diese Mög­lich­keiten genutzt wer­den, hängt von ver­schie­de­nen Be­din­gun­gen ab: Sind Angebote tatsächlich bar­ri­e­re­frei zugänglich? Haben die Nutzer*innen tatsächlich Zugang, was den Medienbesitz und die Mög­lich­keiten der selbstbestimmten Nutzung angeht? Sind die entsprechenden bar­ri­e­re­frei­en Angebote auffindbar bzw. wer­den sie gefunden? Auch die Lebensbedingungen, das Umfeld und die soziale Herkunft, das Alter sowie die Bil­dung be­ein­flus­sen die Medien­nutzung erheblich.
 

Ziel

Mit der Ar­beit sollen Grundlagendaten erhoben wer­den, wie sich Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gungen in­for­mie­ren und wie vielfältig ihr Repertoire an Me­di­en und In­for­ma­ti­ons­quel­len ist.
 Wie be­ein­flus­sen Be­hin­de­run­gen und Be­ein­träch­ti­gungen die Zusammensetzung und Vielfalt des individuellen Informationsrepertoires? Welches Gewicht haben andere per­sön­li­che Faktoren wie sozio-ökonomische Lebensbedingungen oder soziale und materielle Ressourcen?

Ziel ist es, herauszuarbeiten, wel­che persönlichen und Umweltfaktoren förderlich bzw. hinderlich sind, dass Men­schen mit Be­hin­de­run­gen kompetent und selbstbestimmt ein vielfältiges Repertoire an Me­di­en für die eigenen Informationsbedürfnisse nut­zen kön­nen.
 

Methodik

In einer standardisierten Be­fra­gung (online und persönlich) wer­den Men­schen mit Be­hin­de­run­gen befragt, wel­che In­for­ma­ti­ons­quel­len sie für wel­che Informationsbedürfnisse nut­zen und wo Barrieren und Probleme auf­tre­ten.  Der Schritt dient dazu, Nutzer*innentypen zu iden­ti­fi­zie­ren.
 

Kontakt

Anne Haage

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.